Wir proben wieder!

 

Ab Donnerstag, 13. August finden wieder regelmässige Chorproben im Zentrum Lee in Riniken statt. Probenbeginn 20.00 Uhr - Probenende 21.45 Uhr.

 

Der Proberaum ist für unseren Chor gross genug. Wir können die Corona- Schutzbestimmungen einhalten.

 

 

Hast du wieder Lust zu singen? Dann komm zu den Proben! 

Weitere Infos zu Probetagen, Uhrzeiten und Schutzkonzept findest Du hier.

Halbzeit im Jubiläumsjahr

 

Der Gemischte Chor Riniken feiert sein 75-jähriges Bestehen. Im August 1945 wurde der Chor gegründet. 

 

Leider sind die Jubiläums-Feierlichkeiten der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen und konnten allesamt nicht durchgeführt werden. Wir haben das Jubiläumskonzert und den Festakt nicht ganz gestrichen, sondern auf das kommende Jahr verschoben. Dann feiern wir halt 75+1 Jahre!

 

Nach den Sommerferien nimmt der Chor seine Vereinstätigkeit wieder auf. Wir proben jeden Donnerstag von 20.00-21.45 Uhr im Zentrum Lee Wir hoffen sehr, dass die noch bevorstehenden Anlässe auch stattfinden können. Die verkürzte Vereinsreise ist für Ende September geplant, zu der auch Bekannte und Verwandte der Chormitglieder herzlich eingeladen sind.

 

Im Sonntag, 11. Oktober ist das Ständli für die Jubilare von Riniken vorgesehen. Der Anlass findet gemeinsam mit der Musikgesellschaft im Zentrum Lee statt.

 

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres möchten wir der Riniker Bevölkerung anlässlich der Adventsfenster-Eröffnung im Lee die «Kleine Weihnachtsmesse für die Kaiserin» präsentieren.

 

Lust am Mitsingen? Bei uns sind alle jederzeit herzlich willkommen. Wir proben jeden Donnerstag von 20:00 – 21.45 Uhr im Zentrum Lee.

Vo dene, wo so Liedli mache

 

Chorkonzert mit Mani-Matter-Liedern

 

Der Saal im Zentrum Lee war buchstäblich bis auf den letzten Stuhl besetzt, als der Gemischte Chor Riniken am Sonntag, 3. November 2019, sein Programm mit dem Titel «Vo dene, wo so Liedli mache» präsentierte. Gemeinsam mit dem Solothurner Liedermacher Ruedi Stuber unterhielt der Chor unter der Leitung von Isabelle von Arx das Publikum mit Liedern von Schweizer Liedermachern, allen voran von Mani Matter. Die Dirigentin hatte einige seiner Werke speziell für den Chor neu arrangiert.

 

Das Konzert wurde vom Liedermacher Ruedi Stuber eröffnet. Passend zum aktuellen Wetter sang er das Lied vom Rägeschirm, eine Mundartübersetzung von Georges Brassens’ «Le parapluie». Der Chor setzte das Programm mit einem Liedblock über die Liebe fort. In «Farbfoto» sinniert Mani Matter darüber, was Glück bedeutet. Im «Lied vom Diabelli» erzählt er von einem verunglückten Liebes-Ständchen. Drei Stücke aus dem Volksliederbereich ergänzten das Thema.

 

Ruedi Stuber wechselte dann mit seinen spitzzüngigen Liedern über menschliches Verhalten zum zweiten, ernsten Chorblock über Krieg und Tod. Mani Matters «Usemene lääre Gygechaschte», ein Lied über die Schrecken des Krieges und «Dr Grichtschryber Joss», über ein Gespenst im Amtshaus auf der Suche nach Akten bildeten den Rahmen für zwei ebenso bekannte wie traurige Volkslieder, das «Guggisbärgerlied» (sehr einfühlsam interpretiert) und «Stets in Truure mues i läbe» in einer modernen Version.

 

Mit zwei weiteren tiefgründigen Liedern aus seinem neuen Programm leitete Ruedi Stuber über zum dritten Konzertblock. Im Lied «Einisch amne Morge» thematisiert Mani Matter seinen eigenen Tod. Zwei Freunde reden von ihm, der so Liedli macht. Dieser Stelle verdankt das ganze Konzert seinen Titel. Hemdsärmeliger ging es dafür im Lied «Si hei dr Wilhäm Täll ufgfüert» zu und her. Der Chor inszenierte die Saalschlacht «im Leue z Nottiswil» in Form eines kleinen Theaterspiels. «De Birebaum» von Bruno Höck und «Bim Moonschyn» von Markus Fricker brachten wieder etwas Gefühle und Wärme zurück in den Saal.

 

Der Liedermacher und der Chor, die beiden erwiesen sich als perfektes Gespann: Ruedi Stuber mit Wort, Witz und klingender Erzählkunst, die Sängerinnen und Sänger mit Tönen, Schauspiel und Emotionen. Die Mischung von tiefgründigen Liedermacher-Liedern mit bekannten Volksweisen verlieh dem Programm Abwechslung und Vielfalt. Das Publikum kam in den Genuss eines unterhaltsamen Konzertes.

 

RW